Nachstehend findet ihr eine Liste der Zielen in Peking und Umgebung, die wir schon besucht haben und wer Peking besucht, besuchen sollte. Die Reihenfolge ist nicht maßgebend für die Wichtigkeit der Ziele! 

Kulturelle Ziele / Cultural Places

1) Verbotene Stadt / Forbidden City

Die Verbotene Stadt (chin. 紫禁城, Zǐjìnchéng „Purpurne Verbotene Stadt“ oder chin. 故宫, Gùgōng „Kaiserpalast“) befindet sich im Zentrum Pekings (Beijing). Dort lebten und regierten bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der Dynastien Ming und Qing. Der einfachen Bevölkerung war der Zutritt verwehrt – was den Namen Verbotene Stadt erklärt. Die Verbotene Stadt liegt am nördlichen Ende des Platzes des himmlischen Friedens. 1987 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Yongle, der dritte Ming-Kaiser, begann 1406 mit dem Bau der Verbotenen Stadt. Zeitweise sollen eine Million Sklaven und mehr als 100.000 Kunsthandwerker daran gebaut haben. Nur durch solch einen Aufwand ist es verständlich, dass der Bau schon 1420 abgeschlossen werden konnte. Die Steine kamen aus der Nähe von Peking. Die größte Steinplatte hat eine Fläche von mehr als 50 m² und eine Dicke von mehr als 1,5 Meter. 20.000 Arbeiter transportierten die 250 Tonnen schwere Platte im Winter 50 Kilometer weit über eine eigens dafür angelegte Eisschiene. Dazu brauchten sie 28 Tage.

Yongles Nachfolger konstruierte den Palast zwar in seinem Sinne um und erweiterte ihn noch, am Grundriss veränderte aber weder er noch ein anderer Kaiser etwas. Daher ist die Anlage noch stets in ihrer ursprünglichen Weise, streng Nord-Süd gerichtet, erhalten.

Von 1420 bis 1644 war die Verbotene Stadt Sitz der Ming-Dynastie. Im April 1644 zog der Bauernführer Li Zicheng in Peking ein und erklärte sich zum Kaiser, der letzte Ming-Kaiser Chongzhen erhängte sich. Bald musste Li Zicheng jedoch vor den Mandschus unter dem Kommando von General Wu Sangui fliehen, welche die Verbotene Stadt darauf großteils in Brand setzten. Im Oktober 1644 wurde nach dem endgültigen Sieg der Mandschus im nördlichen China eine Zeremonie in der Verbotenen Stadt abgehalten, bei welcher der sechsjährige Shunzhi zum ersten Kaiser der Qing-Dynastie ausgerufen wurde. Die Herrscher der Qing-Dynastie änderten die Namen der wichtigsten Gebäude, wobei anstelle des Konzepts der Suprematie dasjenige der Harmonie betont wurde.

1860 besetzten britisch-französische Truppen die Verbotene Stadt bis zum Ende des Zweiten Opiumkrieges. 1900 floh die Kaiserinwitwe Cixi während des Boxeraufstandes aus der Verbotenen Stadt, die im folgenden Jahr von ausländischen Mächten wiederum besetzt wurde.

Nach der Xinhai-Revolution dankte der letzte Kaiser, Pu Yi, 1912 ab. Er lebte nach seiner Abdankung mit seiner Familie noch eine Weile in den Chinesischen Kaiserpalästen. 1924 mussten sie schließlich die Verbotene Stadt verlassen und die Tore wurden für die Bevölkerung geöffnet.

Während andere Monumente während der Kulturrevolution von den Roten Garden geplündert oder gar zerstört wurden, blieb die Verbotene Stadt verschont, da sie durch bewaffnete Kräfte der Volksbefreiungsarmee gesichert wurde.


2) Himmelstempel / Temple of Heaven

Der Himmelstempel (chin. 天壇 / 天坛, Tiāntán) ist eine Tempelanlage in Peking, in der die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte beteten.

Die Anlage liegt im Xuanwu-Bezirk im Süden der Stadt inmitten eines großen Parks. Die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im nördlichen Teil der Anlage haben die Mauern einen runden Grundriss, während der südliche Grundriss viereckig ist. Von oben betrachtet sieht der Mauergrundriss also wie eine langgezogene Kuppel aus. Diese Form rührt aus der Vorstellung, dass der Himmel rund und die Erde eckig sei. Durch die doppelte Mauer um die gesamte Anlage in einem Abstand von etlichen Metern entsteht ein innerer und ein äußerer Bereich des Tempels. Die wichtigsten Gebäude der Anlage befinden sich im inneren Bereich. Auch der innere Bereich ist von einer Mauer unterteilt und bildet so einen nördlichen und einen südlichen Teil des Tempels.

Im nördlichen Teil befindet sich das wichtigste Gebäude des Tempels, die Halle der Ernteopfer (Qíniándiàn 祈年殿), ein Gebäude mit kreisförmigem Grundriss auf einer dreistufigen Marmorterrasse. Sie wurde 1420 von Kaiser Yongle errichtet, brannte 1889 ab und wurde 1890 neu errichtet und ist ein Wahrzeichen Pekings. Dieser nördliche Bereich diente hauptsächlich als Altar im Frühjahr, um für die Ernte zu beten.

Im südlichen Teil steht das zweite große Gebäude, die Halle des Himmelsgewölbes, eine kleinere, ebenfalls kreisrunde Tempelhalle. Sie ist umgeben von der Echo Mauer, einer absolut glatten und exakt kreisförmigen Mauer. Durch die runde Form werden Schallwellen an der Mauer entlanggeführt und können überall an der Mauer wahrgenommen werden. Spricht man also gegen die Echo-Mauer, kann man selbst an der gegenüberliegenden Stelle hören, was gesagt wurde. Die südliche Halle diente zusammen mit der dreistufigen Marmorterrasse, die sich ebenfalls im südlichen Teil befindet als Altar während der Wintermonate.

Die Marmorterrasse, sowie die nördliche und südliche Halle stehen auf einer Nord-Süd-Achse im Zentrum der gesamten Anlage. Die Hallen sind durch die 360 Meter lange Danbi-Brücke miteinander verbunden. Diese Brücke verbindet also den nördlichen und südlichen Teil der Anlage. Die gesamte Tempel-Achse mit Terrasse und Hallen ist 1200 Meter lang und wird von alten Bäumen flankiert. Damit ist der Himmelstempel nach eigenen Angaben die längste Anlage zur Himmels-Anbetung der Welt.

Die Verbotene Stadt stellt ein Meisterwerk der chinesischen Architektur dar. Ihre Anlage entsprach der Weltsicht der kaiserlichen Herrscher: ein annähernd schachbrettartiger Grundriss – ausgerichtet an der Nord-Süd-Achse – und die Verbotene Stadt als Machtsymbol des Kaisers in der Mitte. In ihr befanden sich unter anderem die Paläste der Herrscher. Die Dächer waren teilweise vergoldet und alle mit in Gelb, der Symbolfarbe des chinesischen Kaisers, glasierten Ziegeln gedeckt. Kein Gebäude in Peking durfte die Verbotene Stadt in der Höhe überragen.

3) Sommerpalast / Summer Palace

Der Neue Sommerpalast (chin. 頤和園 / 颐和园, Yíhéyuán) liegt im Nordwesten Pekings wenige hundert Meter westlich der Ruinen des Alten Sommerpalastes. Er zählt zu den Höhepunkten der chinesischen Gartenkunst, obwohl er mehrfach zerstört und wieder neu errichtet werden musste. Er ist heute einer der großen Besuchermagneten in der chinesischen Hauptstadt.

Kaiser Qianlong ließ ihn 1751-1764 für eine Gesamtsumme von 4,8 Mio. Silbertael als Geschenk zum 60. Geburtstag seiner Mutter errichten. Die 290 ha große Anlage entstand auf dem Gelände des seit 1153 bestehenden ehemaligen Gartens des Goldenen Wassers und war der bevorzugte Aufenthaltsort des Kaiserhofes in den feucht-heißen Sommermonaten. Die Gebäude zählen zu den Meisterwerken chinesischer Architektur, der Park zu den beeindruckendsten chinesischen Landschaftsgärten. Wie sein älteres Pendant weiter östlich fiel auch der Neue Sommerpalast der Vergeltungsaktion im Zuge des 2. Opiumkriegs zum Opfer und wurde am 17. und 18. Oktober 1860 von einem anglofranzösischen Invasionsheer zerstört. Der Fotograf Felice Beato, der das anglofranzösische Invasionsheer begleitete, dokumentierte die Palastanlagen fotografisch zwischen dem 6. und 16. Oktober, so dass eine Vorstellung der damaligen Anlage erhalten geblieben ist.

Anders als dieser wurde er jedoch auf Initiative der Kaiserinwitwe Cixi und des Chefs der Kaiserlichen Marine, Prinz Yi Xuan, in der Zeit von 1885 bis 1895 wieder aufgebaut. Die Finanzierung erfolgte durch Abzweigung von eigentlich für den Flottenausbau bestimmten Geldern, woran heute noch das berühmte Marmorboot im Palastsee erinnert. Im Zuge der Niederschlagung des Boxeraufstands 1900 wurde der Neue Sommerpalast ein weiteres Mal von den Engländern als Vergeltung zerstört und danach erneut aufgebaut. Nach seiner Schließung 1908 durch die Witwe von Kaiser Guangxu wurde er 1924 wieder eröffnet. Einen Besuch konnten sich aber wegen anfangs exorbitant hoher Eintrittspreise nur wenige leisten. Heute ist der Sommerpalast ein Besuchermagnet und zählt zu den frequentiertesten Sehenswürdigkeiten der chinesischen Hauptstadt.

4) Hohai See / Hohai Lake

Westlich und nordwestlich des Kaiserpalastes erstrecken sich insgesamt sechs künstliche Seen, die teilweise schon in der Yuan-Daynastie (1279–1368) angelegt wurden. Sie werden traditionell in die drei Vorderen und die drei Hinteren Seen unterteilt. Während vorne die Politprominenz vorherrscht, amüsiert sich hinten das einfache Volk in zahllosen Bars, Restaurants, Kneipen und Diskos sowie beim Bötchenfahren.

5) Großer Mauer / Great Wall in Badaling, Mutianyu, Jiankou, Simatai & Jinshanling

Die Chinesische Mauer (chin. 萬里長城 / 万里长城, Wànlǐ Chángchéng „10.000 Li lange Mauer“; auch chin. 中國長城 / 中国长城, Zhōngguó Chángchéng „Lange chinesische Mauer“) ist eine historische Grenzbefestigung, die das chinesische Kaiserreich vor nomadischen Reitervölkern aus dem Norden schützen sollte.

Nach einer neuerlichen Vermessung durch chinesische Behörden im April 2009 wurde die Länge der chinesischen Mauer mit 8851,8 km angegeben. In dieser Zahl sind aber auch 2233 km Naturbarrieren wie Flüsse und Berge enthalten.[1] Hinsichtlich Volumen und Masse gilt die chinesische Mauer als das größte Bauwerk der Welt. Dabei besteht die Mauer aus einem System mehrerer teilweise auch nicht miteinander verbundener Abschnitte unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Bauweise, deren Hauptmauer 2400 km lang ist.

Der chinesische Name 10.000 Li lange Mauer beinhaltet eine Längenangabe. Ein Li entspricht etwa 575,5 m, 10.000 Li sind daher ca. 5755 km. Die Zahl 10.000 steht im Chinesischen jedoch für Unendlichkeit bzw. eine unzählbare Menge (vgl. Myriade), weshalb der Ausdruck etwa unvorstellbar lange Mauer bedeutet.

Die Mauer wird heute durch staatliche Finanzierung ständig restauriert. Der bekannteste restaurierte Mauerabschnitt erstreckt sich bei Badaling, 70 km nordwestlich von Peking.

6) Hutong Tour um Behai See

7) Lama Temple

Der Yonghe-Tempel (Lamatempel) in Peking, eigentlich Palast des Friedens und der Harmonie, ist eine Residenz, welche 1744 unter Kaiser Qianlong zu einem lamaistischen Tempel umgebaut wurde.

Er ist einer der größten lamaistischen Tempel außerhalb Tibets und gilt als die am besten restaurierte Tempelanlage Pekings. Die in Nord-Süd-Richtung ausgerichtete Anlage besteht aus einem Ziergarten, mehreren Innenhöfen und verschiedenen Hallen. Als Höhepunkt gilt die Halle des Unendlichen Glücks (Wanfuge 萬福閣), in welcher eine 18 Meter hohe, aus einem einzigen Sandelholzbaum geschnitzte Statue des Buddha Maitreya steht. Der Stamm des Ursprungsbaums ist 26 m hoch, 8 m davon in die Tiefe gesetzt. Die Quersumme der Höhe beträgt 8 (die Glückszahl in China). Diese Statue schenkte der 7. Dalai Lama Kaiser Qianlong.

8) Confucius Temple

Der Konfuziustempel (chin. 孔庙, Kǒng Miào) in Peking wurde im Jahr 1306 errichtet und ist der zweitgrößte Tempel zur Verehrung von Konfuzius nach dem Konfuziustempel in Qufu, der Heimatstadt des Philosophen in der Provinz Shandong.

Er befindet sich im Nordosten der Altstadt von Peking, in unmittelbarer Nähe des früheren Stadttores Andingmen und des Lamatempels. Die Anlage hat eine Fläche von rund 22.000 Quadratmetern. Im Tempel werden viele wichtige Stelen mit Inschriften aufbewahrt.

Der Pekinger Konfuziustempel (北京孔庙, Beijing Kongmiao) steht seit 1988 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.

9) Glocken und Trommelturm / Bell and Drum Tower

Der Pekinger Trommelturm wird auf Englisch Drum Tower genannt und heißt auf Chinesisch eigentlich Gǔlóu, ausgeschrieben 鼓楼.

Der Trommelturm in Peking ist eines der alten Wahrzeichen der chinesischen Hauptstadt. Er wurde ursprünglich an der nördlichen Stadtmauer der chinesischen Hauptstadt errichtet und liegt heute im gleichnamigen Stadtviertel Gulou.

Der Trommelturm ist täglich für den Tourismus geöffnet und kann für einen Eintrittspreis von 20 Yuan (rund 2,20 Euro) besichtigt werden. Auf einer Höhe von rund 47 Metern kann man auf einem Balkon um den Trommelturm herumgehen und hat eine schöne Aussicht auf das Umliegende Peking.

Im Inneren des Trommelturms sind 21 der ursprünglich einmal 25 Trommeln erhalten. Die Haupt-Trommel des Turms wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von den europäischen und amerikanischen Streitkräften (Acht-Mächte-Allianz) bei einem ihrer Angriffe auf China zerstört. Die zerstörte Trommel ist ebenfalls erhalten und kann besichtigt werden.

Ursprünglich hatte der Trommelturm, zusammen mit dem nahe gelegenen Glockenturm, einmal die Funktion der Zeitanzeige, insbesondere für wichtige Ereignisse wie die tägliche Schließung der Stadttore von Peking. Der Drum Tower war ursprünglich während der frühen Ming-Dynastie Anfang des 15. Jahrhunderts in seiner heutigen Position errichtet worden.

Zur Zeit der letzen chinesischen Dynastie, der Qing-Dynastie wurde der Turm zur Mitte des 18. Jahrhunderts komplett neu aufgebaut, und ist in dieser Form bis heute erhalten geblieben.

Der Glockenturm von Peking wird auf Englisch Bell Tower genannt und heißt auf Chinesisch eigentlich Zhōnglóu, ausgeschrieben als 钟楼. 

Der Pekinger Glockenturm ist täglich für den Tourismus geöffnet und kann für 15 Yuan (rund € 1,50) besichtigt werden. Es ist möglich auf den über 30 Meter hohen Glockenturm zu steigen, jedoch bietet der Glockenturm keinen Balkon, sondern nur kleine Fenster, um das umliegende Peking zu sehen.

Von hier aus ist es jedoch möglich, auf den nicht weit entfernten Trommelturm von Peking zu schauen, sowie die beeindruckende Glocke des Turms zu sehen. Die Glocke ist über sieben Meter hoch und wiegt über 60 Tonnen.

Der Glockenturm war ursprünglich zusammen mit dem Trommelturm gebaut worden und diente als Uhr, um den Bewohnern Pekings wichtige Ereignisse anzuzeigen, wie zum Beispiel die Schließung der Stadttore Pekings.

Nach dem Untergang des chinesischen Kaiserreichs und der Gründung der Republik und später der Volksrepublik, begann der Verfall der einstigen Wahrzeichen der chinesischen Hauptstadt. Erst nach Beginn der Reformen in den achtziger Jahren wurde damit begonnen, auch den Glockenturm zu renovieren.

10) Botanical Garden & Wuzu Temple

Der Botanische Garten Peking bzw. Beijinger Botanischer Garten (chin. 北京植物园, Běijīng Zhíwùyuán) ist ein botanischer Garten am nordwestlichen Rand von Peking im Stadtbezirk Haidian zwischen dem Xiangshan-Park und dem Jadequellenberg (玉泉山) in den Westlichen Hügeln. Er wurde 1956 gegründet und umfasst etwa 400 ha, von denen 200 für Besucher zugänglich sind.[1]

Auf seinem Gelände befinden sich der Gebäudekomplex des Tempels des Schlafenden Buddha (Wofo si), auch das Grab des Reformers Liang Qichao, das Chinesische Bienenmuseum (Zhongguo mifeng bowuguan) und das Cao-Xueqin-Museum (Cao Xueqin jinianguan).

11) Silver Mountains and Pagoda

Der Yinshan-Pagodenwald bzw. die Pagoden am Silberberg (Yinshan ta lin 银山塔林) nordwestlich des Dorfes Haizi im Pekinger Stadtbezirk Changping ist eine aus sieben Pagoden bestehende Gruppe, davon fünf aus der Zeit der Dschurdschen-Dynastie bzw. Jin-Dynastie (1115-1234) und zwei aus der Mongolen-Dynastie bzw. Yuan-Dynastie an der Stelle des buddhistischen Fahua-Tempels bzw. Dayanshang-Tempels. Sie liegen nur wenige Kilometer von den Dreizehn Ming-Gräbern entfernt.

Die Yinshan-Pagoden aus der Zeit der Jin- und Yuan-Dynastie stehen seit 1988 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.

12) Longqing Schlucht

Die Longqingxia (龙庆峡) ist einer Schlucht um eine außerordentliche Natursehenswürdigkeit mit einem interessanten kulturellen Angebot. Unverzichtbar ist in jedem Fall eine Bootsfahrt durch die Schlucht. Im Sommer kann man sich in Longqingxia wunderbar von der großen Hitze in der Hauptstadt erholen. Anfang des Jahres hingegen lädt Longqingxia zu einem Eislaternenfest (冰灯节) ein, zu sehen gibt es dann besagte Eislaternen und von innen erleuchtete Eisskulpturen, ganz ähnlich wie bei dem bekannten Eislaternenfest in Harbin (哈尔滨). Für diverse Freizeitaktivitäten ist in Longqingxia ebenfalls gesorgt, so kann man sich etwa nur an einem Seil befestigt über die Schlucht gleiten lassen, oder auch an einem Bungee-Jump teilnehmen. In den umgebenden Bergen der Schlucht sind zudem eine Reihe von Tempelanlagen zu entdecken.

13) Kohlehügel / Jingshan Park

Der Jingshan-Park liegt nördlich des Kaiserpalastes. Betritt man den Park durch das Südtor, sieht man sofort das Qiwanglou (Schloß des Prächtigen Rundblicks) am Fuß des Berges. In der Regierungsperiode Qianlong der Qing-Dynastie wurde hier eine kaiserliche Schule mit einer Gedenktafel für Konfuzius gegründet. Jetzt dient es als Ausstellungspavillon.

Das Hauptteil des Parks ist der mit Kiefern und Zypressen bestandene Jingshan (Panorama-Berg oder Kohlenhügel). Am Anfang der Yuan-Dynastie, als Dadu (Hauptstadt) erbaut wurde, stand hier nur ein kleiner Hügel, auf dem üppig Gras wuchs, weshalb er Qingshan (Grüner Hügel) genannt wurde.
Doch als am Anfang der Ming-Dynastie beim Bau der "Verbotenen Stadt" der Wallgraben ausgehoben wurde, wurde mit der Erde der Hügel aufgeschüttet; so entstand ein Berg mit fünf Gipfeln. Da am Fuß des Berges Kohle gelagert wurde, wurde er auch Meishan (Kohlenhügel) genannt. Während der Regierungsperiode Qianlong wurden fünf Pavillons auf den Gipfeln gebaut, und zwar der Guanmiaoting (Pavillon der Besichtigung der Schönen Landschaft), der Zhoushangting (Pavillon des Bewundernden Ausblicks), der Wanchunting (Pavillon des Ewigen Frühlings), der Fulanting (Pavillon der Mannigfaltigen Natur) und der Jifangting (Pavillon der Blumenpracht). Der Pavillon des Ewigen Frühlings war damals der höchste Punkt Beijings. In den fünf Pavillons stand je eine Buddhastatue aus Bronze. 1900 wurden vier davon von den alliierten Interventionstruppen der acht Mächte weggeschafft.

Am östlichen Berghang, unterhalb des Guanmiaoting, steht ein alter Akazienbaum. Einer Überlieferung zufolge soll sich der letzte Ming-Kaiser Chongzhen am 19. März 1644, als sich das aufständische Bauernheer unter Führung Li Zichengs Beijing näherte, hier an diesem Baum erhängt haben.

Hinter dem Jingshan befindet sich die Shouhuangdian (Halle des Bejahrten Kaisers), in der die Kaiser ihre Ahnen verehrten. Heute befindet sich in dieser Halle der Beijinger Kinderpalast. Die östlich der Shouhuangdian befindliche Guandedian (Halle der Tugend) aus der Ming-Dynastie diente damals als Ort für Bogenschießübungen. In der Qing-Dynastie wurden hier die Kaiser aufgebahrt, bevor sie beerdigt wurden.

Früher war der Jingshan ein "Verbotener Park", der zum Kaiserpalast gehörte. 1928 wurde er in einen öffentlichen Park umgewandelt. Nach 1949 ließ die Stadtregierung Beijing die Gebäude im Park instand setzen und Blumen und Obstbäume anpflanzen. Der alte Park hat sein Antlitz völlig verändert.

14) Panjiayuan Antiques Market

 

Der westlich der Panjiayuan-Brücke und südlich der dritten östlichen Ringstrasse gelegene Antikmarkt Panjiayuan ist leicht zugänglich. Auf dem Markt wird vor allem mit Antiquitäten und Kunsthandwerk gehandelt. Außerdem hat er den Ruf, der billigste aller Antikmärkte in Beijing zu sein, wodurch er viele aus- und inländische Touristen anzieht.

Egal ob man einfach nur ein wenig herumschauen, oder Sammlerstücke erwerben möchte, der Panjiayuan hat jedem etwas zu bieten. Da viele der Stände das gleiche verkaufen, ist der Markt eine gute Adresse für Schnäppchenjäger. Es gibt hier zwar auch echte Artikel, aber es ist schwer zwischen Original und Fälschung zu unterscheiden, besonders wenn man kein Experte ist.

Der Panjiayuan hat eine Fläche von 4,85 Hektar und beherbergt über 3000 Stände und ist damit der größte in Asien. Früher war der Markt nur an Wochenenden geöffnet, ist nun aber nach einigen Renovierungsarbeiten sieben Tage die Woche zugänglich. Samstage und Sonntage sind aber immer noch die besten Tage für einen Besuch.

15) Liulichang Antique Steet

Liulichang Alte Straße ist ein altertümliches Einkaufsviertel, das einst von den Eliten der Dynastien Ming und Qing besucht wurde. In der Kangxi-Periode entwickelte sich Liulichang zu einem blühenden Kulturzentrum. Die Straße ist 750 Meter lang und befindet sich südlich vom Hepingmen (Friedens-) Tor. Man findet hier antike Geldmünzen, Laternen, Möbel, Töpferwaren, Schwerter, Bücher, Jadesteine, diverse Schreibtinten, Kalligrafien, uvm.

16) Ming Gräber/Tombs

Die Ming-Gräber (chin. 明朝十三陵, Míngcháo Shísān Líng „Dreizehn Gräber der Ming-Dynastie“) sind eine Begräbnisstätte von Kaisern der chinesischen Ming-Dynastie, die sich etwa 50 km von Chinas Hauptstadt Peking entfernt am Fuße des Berges Tianshou befinden. 13 der 16 Ming-Kaiser sind hier begraben.

Angelegt wurde die Anlage 1409 von Kaiser Yongle, der auch die Verbotene Stadt in Peking bauen ließ. Nach dem Tod seiner Frau zwei Jahre zuvor, wählte er diesen Bereich als Ort für sein Changling-Mausoleum aus. Das Changling ist die größte Grabanlage der Ming-Gräber und gehört zu den imposantesten Kaisergräbern der chinesischen Geschichte. Fertiggestellt wurde die erste Anlage 1427. Bis zum Zusammenbruch der Ming-Dynastie 1644 wurden hier 13 Ming-Kaiser begraben. Weiterhin gibt es sieben Grabkammern kaiserlicher Konkubinen und die eines Eunuchen.

Die gesamte Anlage hat eine Fläche von 80 km², die jedoch nicht als eine Anlage sondern eher als einzelne Gräber am Fuße des Berges Tianshou zu verstehen sind. 2003 wurden die Ming-Gräber in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. Heute ist die Grabanlage ein beliebtes Ausflugsziel für Peking-Touristen.

In China befindet sich vor vielen kaiserlichen Mausoleen und herrschaftlichen Gräbern ein großer Grabweg – der sogenannte „Seelenweg“ (chin. 神道, shéndào, engl. Spirit Way/Sacred Way/Divine Road/etc. „Seelenweg/Weg der Seelen/Geisterallee/Geisterweg/Heiliger Weg u.a.“). Zu beiden Seiten sind paarweise steinerne Menschen- und Tierskulpturen aufgereiht, die die Ehrengarde (yiwei) des Kaisers oder Mächtigen zu seinen Lebzeiten symbolisieren. Diese Steinmenschen vor den Gräbern werden auch Wengzhong genannt, was auf folgendem Hintergrund beruht: in der Zeit der Qin-Dynastie soll ein Riese von herkuleischer Gestalt namens Ruan Wengzhong gelebt haben. Er war in Lintao (Gansu) garnisoniert und hatte sich im Kampf gegen die Xiongnu Verdienste erworben. Nach seinem Tod trauerte Qin Shihuang um ihn und befahl, eine bronzene Statue nach ihm anzufertigen und sie außerhalb des Sima-Tores des Xianyang-Palastes (Xianyang gong) auftzustellen. Es heißt, dass die Xiongnu (Hunnen) ihn, als sie nach Xianyang (der Hauptstadt von Qin in Shaanxi) kamen und die Statue sahen, für den lebendigen Ruan Wengzhong hielten und Reißaus nahmen. Seither nennt man die Bronze- oder Steinfiguren vor kaiserlichen Palästen oder Gräbern Wengzhong. Die steinernen Tierskulpturen vor den Gräbern (shixiangsheng) lassen sich auf die des Grabes von Huo Qubing in der Zeit der Han-Dynastie zurückführen. Huo war ein junger berühmter Militärstratege der Früheren Han-Zeit. Bereits mit achtzehn Jahre begleitete er den Han-Kaiser Wu (Han Wu di), er war sehr geschickt im Reiten und Schießen. Mit zwanzig führte er zweimal seine Truppen im Hexi-Korridor (Gansu-Korridor) gegen die Xiongnu (Hunnen) zum Sieg und erwarb sich große Verdienste. Er verstarb bereits im Alter von nur vierundzwanzig Jahren. Han Wudi hat zu Ehren seines geliebten Generals östlich seines eigenen Mausoleums (Maoling) eigens die Hu-Qubing-Grabanlage erbauen lassen. Dieses ähnelt in seiner Gestalt dem Qilian-Gebirge (Qilian Shan), um an seine Leistungen im Hexi-Korridor (Gansu-Korridor) zu erinnern. Steinschnitzer haben die Tiere des Qilian-Gebirges zum Vorbild für Huo Qubings Grab genommen, davon ist das "Auf einen Hunnen tretende Pferd" am bekanntesten, diese Skulptur fasst die großen Verdienste des kurzen Lebens von Huo Qubing zusammen. Diese Reihe enthält die frühesten großen Steinschnitzereien vor chinesischen Gräbern. Später ließen die Kaiser beim Bau des eigenen Grabes ebenfalls diese Dekoration einrichten, deswegen gibt es bei den heutigen noch vorhandenen Tang-, Song-, Ming- und Qing-Mausoleen fast immer eine Aufreihung in Form einer Ehrengarde vor dem Grab.

17) Ritan Park

Der Ritan Park oder auch Sonnenaltar Park wurde um das Jahr 1530 errichtet. Er diente als ein Ort, wo die Kaiser der Sonne Opfer darbringen konnten. Genau am gegenüberliegenden Ende des Stadtzentrums befindet sich übrigens der kleinere Yuetan Park (Mondaltar Park). Der kreisförmige und noch gut erhaltene Altar bildet den Mittelpunkt der Parkanlage, die aufgrund des großen Spielplatzes im Südosten insbesondere für Familien attraktiv ist. Die Umgebung des Parks wirkt recht international und multikulturell. Zum einen liegt der Ritan Park in unmittelbarer Nähe zum Botschaftsviertel, zum anderen haben sich in der gegenüber vom Westausgang des Parks gelegenen Yabaolu (雅宝路) zahlreiche russische Geschäfte, Bars und Hotels angesiedelt, was dieser Straße ein für Beijing recht exotisches Flair gibt.

18) Duftberge / Fragrant Hills, Tempel der azurblauen Wolke

     

Der Xiangshan gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Beijinger Stadtbevölkerung. Insbesondere im Herbst, wenn sich die Blätter der Laubbäume verfärben, strömen die Besucher in Scharen in den Bergpark. Der 557 Meter hohe Hauptgipfel, der namensgebende duftende Berg, kann über zwei größere Wanderwege erklommen werden, außerdem führt eine Seilbahn nach oben. Bei schönem Wetter bietet sich von dort eine sehr gute Sicht auf die Stadt. Wem nicht nach Bergwandern zumute ist, findet aber auch am Fuß des Berges einiges zu entdecken. So etwa eine ehemalige Villa von Mao Zedong (毛泽东, 26.12.1893 - 9.9.1976), oder aber der unmittelbar an den Bergpark angrenzende Tempel der azurblauen Wolken, welcher durch seine ungewöhnliche Architektur beeindruckt. Außerdem gibt es in dem Park selbst mehrere kleinere Tempelanlagen und Pagoden zu besichtigen, was nicht verwunderlich ist, schließlich blickt der Park auf eine lange Geschichte zurück. Der Grundstein für ihn wurde bereits in der Jin-Dynastie (金朝, 1115 - 1234) gelegt. Für den Besuch nimmt man sich idealerweise einen ganzen Tag Zeit, zumal es sowohl vor, als auch in dem Park selbst recht gute Speisemöglichkeiten gibt.

Der Tempel der azurblauen Wolken, auf Chinesisch Biyunsi (碧云寺), wurde zwar schon während der Yuan-Dynastie (Yuanchao, 元朝, 1279-1368) errichtet, seine heutige Form erreichte er aber erst unter der späteren Qing-Dynastie (Qingchao, 清朝, 1644-1912). Architektonisch handelt es sich beim Biyunsi sicher um eine der ungewöhnlichsten buddhistischen Tempelanlagen der Stadt. So findet sich nicht unweit vom Eingang entfernt eine der größten Arhat-Hallen (Luohan Tang, 罗汉堂) Chinas. Hier finden sich über 500 unterschiedliche Statuen von Arhats (Luohan, 罗汉), also buddhistischen Heiligen. Im hinteren Bereich des Tempels ragt die eindrucksvolle Vajra Thronpagode oder Diamantthronpagode (Jingang Baozuo Ta, 金刚宝座塔) im indischen Stil ca. 35 Meter empor. Von der oberen Plattform dieses Pagodenkomplexes bietet sich ein sehr schöner Blick nicht nur über die Tempelanlage, sondern auch auf die westliche Skyline Beijings. Viele chinesische Besucher, insbesondere jene aus Taiwan und Hongkong, zieht es jedoch aus einem ganz anderen Grund zum Biyunsi. Sie interessieren sich insbesondere für die Sun Yatsen Gedenkhalle, die in einem der Tempelgebäude eingerichtet wurde. Sun Yatsen (Sun Yixian, 孙逸仙, auch: Sun Zhongshan, 孙中山, 12.11.1866 - 12.3.1925) gilt gemeinhin als Vater der chinesischen Republik und der Tempel der azurblauen Wolken beherbergt einige wichtige Objekte mit Bezug zur Person Suns. So vor allem einen kristallenen Sarg, ein Geschenk der damaligen UDSSR anlässlich des Todes von Sun 1925. Beerdigt wurde Sun letztlich jedoch in Nanjing (南京).

19) Minority Museum close by to the Bird's Nest, Chinese Ethnic Cultural Park

Für Chinesen stellt der Minderheitenpark eher eine Art Disneyland dar, als ein Museum. Es handelt sich auch tatsächlich nicht um ein Museum im eigentlichen Sinne, doch ist es deswegen noch lange kein Vergnügungspark. Vielleicht lernt man hier aber mehr über das Verhältnis der Chinesen zu den ethnischen Minderheiten ihres Landes als über die Minderheiten selbst. Die meisten Minderheiten Chinas wird ein Tourist niemals kennenlernen, ganz zu schweigen von deren Architektur, Kleidung, Sitten und Gebräuchen. So gesehen bietet der Minderheitenpark eine der wenigen Möglichkeiten sich zumindest mit der Architektur der ethnischen Minderheiten Chinas vertraut zu machen, denn diese wurde hier recht authentisch nachgebildet. Eher in Richtung Disneyland gehen dann die Tanzaufführungen und nachgestellten Festlichkeiten. Ein kritischer Blick auf wirtschaftliche und soziale Probleme in den von Minderheiten bewohnten Gebieten fehlt gänzlich. Wer sich auf etwas ruhigere Art den ethnischen Minderheiten Chinas annähern möchte, hat dazu in zwei weiteren Museen Gelegenheit: da ist zum einen das Völkerkundemuseum der Zentraluniversität der Nationalitäten und zum anderen das Museum für die Kleidung ethnischer Minderheiten in der Universität für Kleidungstechnologie (服装学院民族服饰博物馆).

20) Maliandao Teestraße/Teestreet

Die im Deutschen auch als Teestraße bekannte Maliandao ist der wichtigste Umschlagplatz für Tee und Teeprodukte in Beijing und Anziehungspunkt für Großhändler wie Privatkunden gleichermaßen. Natürlich kann man hochwertigen Tee auch in allen anderen Teilen der Stadt problemlos bekommen, doch die Auswahl auf der Maliandao ist einfach überwältigend. Wer also als Teeliebhaber ein wenig Zeit mitbringt und sich nicht nur auf der Durchreise befindet, sollte unbedingt einen Abstecher zur noch einigermaßen zentral gelegenen Maliandao in Erwähnung ziehen. Auf dieser Straße und de facto auch in einigen der kleineren Nebenstraßen reiht sich ein Teegeschäft an das andere, bis hin zum mehrstöckigen Tee-Kaufhaus. Angenehmerweise ist die Straße nicht ganz so stark touristisch geprägt wie andere Shoppingmeilen der Stadt, weshalb sich dort bis auf die Stoßzeiten vergleichsweise entspannt einkaufen lässt.

21) Cuandixia, ein Dorf aus der Ming Dynastie


Das Dorf Cuandixia ist ein Dorf der Grossgemeinde Zhaitang des westlichen Pekinger Stadtbezirks Mentougou. Es soll von der aus der Provinz Shanxi stammenden Familie Han in der Yongle Zeit (1403-1424) der Ming-Dynastie gegruendet worden sein. Seine verkehrsguenstige Lage verdankte es seinen Aufstieg in der Qing Dynastie. Obwohl die Fahrt relativ lang ist, plane ca. 2 Stunden ein, lohnt sich die Tour. Im Winter sind zwar die Geschaefte zum groessten Teil geschlossen, dafuer ist es aber ruhig und man kann die Umgebung geniessen.

Modern Beijing

1) Olympia Area mit Bird's Nest and The Cube.

Das Nationalstadion (chin. 國家體育場 / 国家体育场, guójiā tǐyùchǎng, umgangssprachlich aufgrund der Architektur auch „Vogelnest“) ist das am 18. April 2008 eröffnete Olympiastadion der Olympischen Sommerspiele 2008 und Sommer-Paralympics 2008 in Peking. Es ist Teil des Olympic Green (Olympiapark). Während der Olympischen Spiele fanden in dem Stadion die Leichtathletik-Wettkämpfe, das Finale des Fußballturniers sowie die Eröffnungs- und Schlussfeiern statt.

Die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron, die bereits die Münchner Allianz Arena sowie den Basler St. Jakob-Park bauten, entwarfen das Nationalstadion. In Zusammenarbeit mit der China Architecture Design & Research Group, Arupsport und dem zeitgenössischen Künstler Ai Weiwei gingen sie im Jahr 2002 als Sieger aus einem internationalen Architekturwettbewerb hervor. Das Gebäude ist 330 Meter lang, 220 Meter breit und 69,2 Meter hoch. Die Baukosten betragen rund 3,5 Milliarden Yuan (325 Millionen Euro). Aufgrund seiner Form hat das Stadion den Spitznamen „Vogelnest“. Jacques Herzog hofft, dass „dieses Bauwerk für Peking das wird, was der Eiffelturm für Paris ist“.

2) Central Business District District (CBD)

Mit CBD (Central Business District) wird im Allgemeinen abgekürzt der zentrale Geschäftsdistrikt von Beijing bezeichnet. Wobei die zentrale Lage relativ zu sehen ist, immerhin liegt dieser Geschäftsdistrikt bereits an der dritten Ringstraße Beijings. Für das Geschäftsleben Beijings und darüber hinaus ganz Chinas ist der CBD jedoch zweifelsohne von zentraler Bedeutung. So befindet sich hier etwa das chinesische World Trade Center (Zhongguo Guoji Maoyi Zhongxin, 中国国际贸易中心, kurz Guomao). Doch Beijings CBD zieht nicht nur Geschäftsleute an. Wer sich für (ausgefallene) moderne Architektur interessiert, wird hier nämlich gleich dutzendfach fündig. Eindrucksvollstes Beispiel dafür ist sicherlich die neue Sendezentrale des wichtigsten chinesischen Fernsehsenders CCTV (Zhongyang Dianshitai Zongbu Dalou, 中央电视台总部大楼). Etwas versteckter ist das Luxus-Einkaufszentrum The Place (Shimao Tianjie, 世贸天阶), welches über den angeblich größten LED-Bildschrim der Welt verfügt. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, kann noch viele weitere ausgefallene Gebäude entdecken, zumal der CBD ständig und mit rasendem Tempo wächst.

3) Beijing 789 Art Zone

Der Name 798 Gongchang wird meist synonym für das Künstlerviertel Dashanzi (大山子艺术区) verwendet. Gemeint ist ein 2002 zu einem Kunstausstellungsgelände umfunktioniertes Fabrikgelände im Nordosten Beijings. Entstanden ist damit auch ein für chinesische Verhältnisse völlig neuartiger urbaner Raum, in dem ein bis dahin ungeahntes Maß an künstlerischer Freiheit ermöglicht wurde. Zahlreiche Kunstgalerien haben nach und nach auf dem Gelände ein Zuhause gefunden, darunter auch einige internationale Vertreter. Geboten wird daher ein sehr abwechslungsreiches Spektrum zeitgenössischer Kunst und Fotografie. Für eine Besichtigung sollte man sich mindestens einen halben Tag Zeit nehmen, das Künstlerviertel ist sehr großflächig und es gibt viel zu entdecken. Außerdem sollte man es sich auch auf keinen Fall entgehen lassen, einem der erstklassigen und zum Teil sehr originellen Restaurants und Cafes auf dem Gelände einen Besuch abzustatten.

4) Wangfuijing Shopping Area

Die Wangfujing Straße ist Beijings bekannteste Shopping-Meile. Ein solch breiter Einkaufsboulevard mit Fußgängerzone ist für europäische Verhältnisse sicher nichts Besonderes, in China aber handelt es sich dabei jedoch (noch) um eine Seltenheit. Nur die Nanjing Straße (南京路) in Shanghai ist daher mit der Wangfujing vergleichbar. Die Wangfujing hat jedoch mehr als nur exquisite Einkaufmöglichkeiten zu bieten, zumal sie bereits auf eine lange Geschichte als Handelsplatz zurückblicken kann. Da ist etwa die Dongtang Kirche (东堂) zu nennen, eine der wenigen gut erhaltenen Kirchen Beijings. Der Kirchenvorplatz wird bei schönem Wetter gerne von Skatern genutzt, ein in China ebenfalls seltener Anblick. Nur ein kurzes Stück nordwestlich der Wangfujing liegt das Lao She Jinianguan (老舍纪念馆), dass zu einem Museum umgewandelte Anwesen des berühmten Beijinger Schriftstellers Lao She (老舍, 1899 - 1966). Ganz im Norden liegt das Nationale Kunstmuseum (中国美术馆). Etwa auf halber Strecke Richtung Verbotener Stadt kann das Xin wenhua yundong jinianguan besichtigt werden, welches eine umfassende Ausstellung zur neuen Kulturbewegung (etwa 1917-1925) beherbergt. Direkt an der U-Bahn-Station Wangfujing hingegen befindet sich ein weiteres Museum, welches die Fundstätte einer prähistorischen Siedlung beherbergt. Eine solche Fundstätte mitten in der Großstadt ist wohl weltweit einmalig. Fast ganz am anderen Ende der Wangfujing Straße gelegen, bietet das Museum des Beijinger Volkstheaters einen Einblick in die Welt des chinesischen Theaters. In den Seitenstraßen der Wangfujing liegt der Donghuamen-Markt (东华门夜市), der besonders in den späten Abendstunden einen Besuch lohnt. Von den zahlreichen Geschäften auf der Wangfujing seien hier nur die beiden Buchläden genannt. Da ist zum einen der gewaltige Wangfujing Xinhua Bookstore (王府井新华书店), zum anderen der kleine, aber für Ausländer besonders interessante Beijing Foreign Languages Bookstore (北京外文书店). Es gibt praktisch nichts, was man auf der Wangfujing nicht kaufen könnte, doch sollte man immer bedenken, dass man in anderen Teilen der Stadt dieselben oder ähnliche Waren meist deutlich billiger bekommt.

5) Shopping Centers such as The Village, The Place, Solana

6) Commune by the Great Wall

7) National Center of Performing Arts

8) China Science and Technology Museum in Beijing, closely to the Bird's Nest (new location!). Not only for Kids but also for Adults a nice place to visit on a rainy or clowdy day.

Weekend Trips (see also Asia Travel)

1) Laolongtou Old Dragon's Head Great Wall (close to Baidaihe)

 

2) Chengde Mountain Resort  & Temples

Die Informationen der Sehenswurdigkeiten kommen fast alle von folgender Website: http://de.wikipedia.org/wiki